Gedenkfahrt für die Opfer der Todesmärsche im Muldental am 3. Mai 2026

Der Beginn der traditionellen Radtour in Gedenken an die vielen Opfer der Todesmärsche fand auch in diesem Jahr wieder am Heimatmuseum Borsdorf statt. Viele Anwesende gaben der Auftaktveranstaltung einen würdigen Rahmen. Worte der Erinnerung und Mahnung fanden Andreas Damm, Vorstandsvorsitzender des Borsdorfer Heimatvereins und Ingo Stange vom Netzwerk für Demokratische Kultur Wurzen. Jonas Wahle, Bachelorabsolvent der Uni Leipzig, ließ am Beispiel der ungarischen Jüdin Blanka Pudler erahnen, welch schreckliche Qualen tausende Getriebene auf diesen Märschen erleiden mussten. Geleitworte soll es auch an den weiteren Stationen Gerichshain, Machern, Bennewitz und auf dem Friedhof Wurzen geben, wohin die Radfahrer schließlich auf ihren Gedenkweg verabschiedet wurden.

Text und Fotos: Christine Damm

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