Zweenfurth

Zweenfurther Ersterwähnungsurkunde
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Zweenfurth
Die früheste bisher bekannte schriftliche Nennung des Ortes Zweenfurth fand sich in einer Verkaufsurkunde vom 12. September 1264. Urkundlich belegt ist ebenfalls der Ankauf des Dorfes Zweenfurth durch das Thomaskloster Leipzig im Jahr 1390. Infolge der Säkularisierung der Klöster schenkte Herzog Moritz von Sachsen Zweenfurth 1544 der Universität Leipzig, womit der Ort als „Universitätsdorf“ in die Geschichte einging.
Im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Dorf durch Kriegsauswirkungen, Verwüstungen und Großbrände stark geschädigt.

Zweenfurther Parthenhof 1923

1813 lag die Napoleonische Armee mit 3000 Soldaten in den Fluren von Zweenfurth.

Die baufällig gewordene Kirche mit ihrer 1452 gegossenen Glocke musste 1844 bis auf den Turm abgerissen und neu errichtet werden.

Die Eingemeindung nach Borsdorf erfolgte 1973.