Wanderung zum Aussichtsturm Johanna´s Höh in Pyrna am 06.06.2026

ein Beitrag von Sylvia Gierke

Nach langer Abwartehaltung der Wandergruppe wegen Regenvorhersagen zeigte sich der Tag dann doch von seiner schönen Seite, sodass 7 Standhafte am Startpunkt losmarschierten. Aufgrund Straßensperrungen wegen eines Radrennens am geplanten Startort Fremdiswalde musste dieser umverlegt werden. Dadurch verlängerte sich der Anmarschweg zum Pausenplätzchen auf ungefähr 2/3 der Wegstrecke, also tapfer bleiben. Nach dem ersten sanften Anstieg auf den Watberg bei Sachsendorf verlief die Strecke meist eben auf Feld- und Wiesenwegen. Bis zum Horizont umgaben uns sattgrüne Felder, übersät mit rot, weiß und blau leuchtenden Margeriten, Mohn- und Kornblumen. Außer Vogelgezwitscher herrschte wohltuende Ruhe. Das Ambiente rundete ein mit kleinen Wolken dekorativ geschmückter Himmel perfekt ab. Am Wegesrand  brachten ein Kälbchen, das bei Mutti Kuh trank sowie zwei noch sehr junge Fohlen, die sich an ihre Mamas schmiegten und vorsichtig durch deren Schweif lugten, ein Lächeln auf unsere Gesichter. Über uns kreisten die Milane, aber auch einen ganz kleinen Vogel im Gebüsch und Riesenpusteblumen entdeckten wir. Der Anblick des Aussichtsturmes auf Johannas Höh` am Horizont mobilisierte uns nochmal. 13.30 Uhr konnten wir uns zur verdienten Stärkung auf den Bänken am Turm ausgiebig ausruhen. Bevor es weiterging ließen wir uns natürlich die Turmbesteigung des 12 m hohen Rundturms nicht entgehen. Der 1911 errichtete und 1986 restaurierte Turm bot einen 360° Rundblick über das Land bis nach Wurzen, Trebsen, dem Wermsdorfer Wald und zum Oschatzer Collm. Für Gesprächsstoff beim Weiterwandern sorgte ein Anruf vom Dorfgemeinschaftshaus, vor dem – auf einem als öffentlichen Parkplatz ausgeschilderten Bereich-  unsere  Autos parkten. Es wäre heute eine Feier hier und wir könnten da nicht stehen bleiben. Ohne Hinweise oder Einschränkungen am Parkplatzschild konnten wir das nicht ahnen. Aber außer ein wenig Unruhe im Bauch passierte nichts und wir konnten nach einer schönen Tour mit fast 16 km in den Beinen unbeschwert nach Hause fahren.

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