Frühlingswanderung im Leipziger Neuseenland am 14.3.2026

Nach bangen Regenradarblicken bis zuletzt passte die Wandertour perfekt in die Lücke zwischen Morgenniesel und Frühabenddauerregen. Die 9-köpfige Wandergruppe machte sich erstmals mit Männerüberzahl von 5:4 auf den Weg. Wir starteten am Schloss Knauthain, liefen durch den Schlosspark zum Cospudener See und an diesem auf einem schmalen Uferweg bis zur Bistumshöhe. Auf den an einen ehemaligen Schornstein des Braunkohlengebietes erinnernden Turm mussten wir natürlich hoch. Die verdiente Verschnaufpause nach 180 Stufen Aufstieg belohnte uns mit einem schönen Rundumblick auf das Neuseenland und die Skyline von Leipzig. Vorbei am Wildgehege, dem wohl unendlich geplanten Kanal der Gewässerverbindung zwischen Cospudener und Zwenkauer See und wilde Bergbaufolgelandschaft erreichten wir den Zwenkauer See. Nein, nein, der Rundweg von 22 km um den mit ca. 10 km² größten See im Leipziger Südraum stand nicht auf unserem Plan. Wir wanderten ca. 5 km auf Trampelwegen am Ufer entlang. Dabei konnten wir das gegenüberliegende Kap Zwenkau und die herrlichen Blicke auf den sich im sporadischen Sonnenlicht spiegelnden See geniessen. Blühende Kätzchen und Schilfabschnitte gaben dabei ein schönes Fotomotiv. Mangels Sitzmöglichkeiten verbrachten wir unser Mittagspicknick auf vorsorglich mitgebrachten Sitzkissen auf der Uferböschung. Der Blick in den sich verdunkelnden Himmel mahnte uns zum Weitergehen. Das war aber nur eine Drohung, das Wetter zeigte sich bis zum Ziel gnädig mit uns und sogar die Sonne schenkte uns ein paar vereinzelte Strahlen. Entlang der Weißen Elster und wieder durch den Schlosspark erreichten wir mit guter Laune nach 14 geschafften Kilometern unser Ziel.

Text und Fotos: Sylvia Gierke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert