Borsdorfer Schwanenteichfest 2022 – wir waren dabei

Mit 6 Schautafeln und einigen zum Thema passenden Sammelobjekten aus dem Heimatmuseum bereicherte der Heimatverein Borsdorf das gestrige Schwanenteichfest, initiiert vom Kulturbahnhof e.V. und der Gemeinde Borsdorf. Viele Festteilnehmer besuchten unseren eigens für diesen Nachmittag gestalteten Pavillon. Das Aussehen des historischen Parks konnte auf vielen Fotos und Postkarten besichtigt werden. Viele staunten nicht schlecht, dass es vor 100 Jahren am hinteren Schwanenteich sogar mal ein richtiges Freibad gab, mit Kassenhäuschen und Sprungbrett. Manche kannten es noch aus Erzählungen ihrer Eltern oder Großeltern. Das Eishockeyspielen in den kalten Wintern der Nachkriegsjahre hatten einige ältere Besucher noch selbst miterlebt. Und manch einen animierte diese interessante Ausstellung zur Planung eines Museumsbesuchs im Hirtenhaus, um dort noch mehr zur Regionalgeschichte Borsdorfs und seiner Ortsteile Zweenfurth, Panitzsch und Cunnersdorf zu erfahren.

Die Schilderung unseres 86-jährigen Vereinsmitglieds Dieter Zander, der als 13-jähriger Schüler einem 6-jährigen Jungen das Leben vor dem Ertrinken im eingebrochenen Eis rettete, inspirierte die in Leipzig lebende Künstlerin Andrea Garcia Vasquez zu ihrem Kunstwerk, einem auf dem Teich schwimmenden Spiegel mit der Aufschrift „Gerettet“.

Dieses, wie auch die Kunstwerke der anderen 3 Künstler, sind noch bis zum September im und am Inselteich zu sehen.

Wer nicht am Fest teilnehmen konnte oder nicht genügend Zeit zum Verweilen hatte, kann sich gern im Borsdorfer Heimatmuseum in der Leipziger Str. 5 die präsentierten Schautafeln in aller Ruhe ansehen. Das Museum ist geöffnet jeden Freitag von 15.00 – 18.00 Uhr und nach Vereinbarung.

Text und Fotos: Christine Damm

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