Gemäldeausstellung im Heimatmuseum eröffnet

Am Pfingstsamstag, den 4.6.2022, pünktlich 15.00 Uhr, öffnete Museumsleiter Olaf Beyer den bereits neugierig wartenden Besuchern die Tür zum Ausstellungsraum. Ein leises Raunen angesichts der ersten Eindrücke war zu hören. “Fast wie Weihnachten”, flüsterte eine Besucherin. Nach der Begrüßung durch Vereinsvorsitzenden Andreas Damm sowie den Museumsleiter, erfreute Hans Blüthgen, gleichnamiger Enkel des Malers, die zahlreich erschienenen Gäste mit seinem virtuosen Cellospiel. Die Sarabande aus der G-Dur Suite von Johann Sebastian Bach unterstrichen den feierlichen Charakter dieses Nachmittags. Ein sehr liebevoller Großvater sei er gewesen, warmherzig und humorvoll, erinnert sich Enkel Hans an seine Kindheit. In einer kleinen Ansprache ließ er Stationen dessen Lebens von der frühen Leipziger Zeit über seine erfolgreiche Berufstätigkeit als Architekt bis zum Familienleben und Wirken als Maler in Borsdorf Revue passieren und betonte die stets liberale Gesinnung des Menschen Hans Blüthgen. Sein malerisches Talent habe er nicht geerbt, dafür das musikalische von seiner Mutter, erzählt Hans Blüthgen. So konnte der ausgebildete Cellist der Vernissage selbst einen würdevollen Rahmen geben.

Auch am Pfingstsonntag war das Museum geöffnet, was von vielen Interessierten dankbar genutzt wurde. Man schaute nicht nur Bilder an, sondern kam auch miteinander ins Gespräch. Baurat Hans Blüthgen hätte sich über diese Wirkung seiner Bilder bestimmt ebenso gefreut.

Ein Gedanke zu „Gemäldeausstellung im Heimatmuseum eröffnet“

  1. Danke, Ihr Lieben, Christine, Olaf und Andreas, für die mit Hingabe thematisch durchdacht gestaltete. gelungene Ausstellung mit Bildern meines Großvaters! Ihr habt Euch viel Mühe gemacht, aber sie hat sich gelohnt – die Resonanz und der Besuch waren gut! Man glaubt ja nicht, wie viele Bilder in den kleinen Raum hineinpassen. Jeder Platz wurde genutzt, dabei wirkt nichts überladen, alles ist überlegt angeordnet und daher repräsentativ und gut zu betrachten, die Beleuchtung erzeugt zusätzlich Atmosphäre und trägt zur reizvollen Wirkung bei. Und dabei ist noch immer so viel ungezeigtes Material da, dass man glatt einen weiteren Raum damit bestücken könnte … Sicher werden noch zahlreiche Borsdorfer im Laufe der Zeit die Ausstellung besuchen, schließlich ist es ja unser aller Heimatort, der hier, in vielen der Motive und vor allem in Malweise und Farbigkeit, ich möchte schon sagen: unvergleichlich dargestellt wurde.
    Hans Blüthgen, Enkel

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